Ein Schwabe spendet 5 Gulden, 24 Kreuzer und droht:
Es lebe wer sich Pole nennt,
Ihm diene Kraut und Salbe
Und wer die Freiheit ihm nicht gönnt
Den straf’ Tobias Schwalbe.
Moritz Veit, ein späterer Abgeordneter der Nationalversammlung, dichtet:
Wohlauf, du kleines Polen,
Zu davidgleicher Tat,
Triff mit der kleinen Schleuder
Den großen Goliath!
Ein Ulmer reimt:
Mein Gebet für Polen.
Endlich stell ich noch die Bitte,
Herr! Steh du den Polen bei;
Nehme sie in deine Mitte
Mach sie von den Russen frei;
So werd ich, wie noch mancher Mann
Der gläubig auch dir danken kann,
ein Halleluja singen!
Karl Herlossohn (1831)
Polen! Dies der größte Deiner Tage,
Wirst Du’s jetzt nicht, wirst Du niemals frei,
In der Weltgeschichte steht die Frage:
Ob ein Polen noch, ob keines sei.
Weckt sie auf, die alten Helden mahnen,
Kosciuszko, Poniatowski, auf!
Zeigt Euch würdig Euer großen Ahnen,
Schafft Euch einen neuen Zeitenlauf!